Home
COVID19
Der Vorstand
Über uns
Freie Gärten
News
Infos
Streunerkatzen
Wie alles begann
Garten Impressionen
Garten Prämierung
Fotoalbum
Unser Gästebuch
Kontakt
Links
Buchtipp
Abfall richtig entsorgen
Was gehört auf den Komposthaufen
Saisonkalender
Gute und weniger gute Nachbarn
Aussaatkalender
Kräuter und Gewürze
Gartentipps
Bauernregeln
In Memoriam
Datenschutz
Impressum
   
 



Das neue Jahr beginnt. Auch wenn die Nächte kalt und der Boden möglicherweise gefroren oder zugeschneit ist, die Tage werden mit jedem Tag länger und die Vorfreude auf den Frühling und den Beginn der Gartensaison wächst.

 

Jetzt ist es Zeit, zu planen, Saatgut- und Gartenkataloge zu wälzen, einige Winterarbeiten im Garten sowie erste Aussaaten durchzuführen. Gartenkataloge gibt es beispielsweise von -> Gärtner Pötschke*. Sehr hilfreich für die Planung sind Gartenkalender wie das -> Kosmos Gartenjahr* mit viel Platz für eigene Notizen.


                                                            

Im Januar herrscht im Garten absolute Ruhe. Dieser Monat eignet sich, um manche Bäume und Sträucher zu schneiden. Der Schnitt sollte an einem frostfreien Tag erfolgen, denn gefrorene Schnittstellen splittern leicht und erschweren so die Heilung. Nur harte Gehölze kommen für den Schnitt in dieser Zeit infrage. Zu ihnen gehören Wildsträucher wie Haselnuss, Holunder, Weide und Schlehe. Auch Decksträucher wie Forsythie, Deutzie, Falscher Jasmin, Weigelie oder Zierjohannisbeere lassen sich jetzt schneiden. Diese Pflanzen können sogar auf den Stock gesetzt, also bis auf 30 Zentimeter über dem Boden gekürzt werden.


Vorsicht Schneelasten.  Zwar hat der Januar oft schöne, warme Tage zu bieten, genauso sind aber auch Schneechaos und schwere Schneelasten auf Sträuchern, Bäumen sowie Dächern von Gewächshäusern und Frühbeeten möglich. Um Schneebruch zu vermeiden, sollten der Schnee abgeschüttelt bzw. abgekehrt werden.


Christrosen im Winter gießen

Die Christrose (Helleborus niger) öffnet meist kurz nach Weihnachten ihre Blüten. Die kalkliebende immergrüne Staude braucht während der Blütezeit mehr Feuchtigkeit als während der Vegetationsperiode. In trockenen Wintern sollten Sie die Staude daher vor und nach Frostperioden vorsorglich etwas gießen – vor allem, wenn sie im Wurzelbereich von Bäumen steht, da der Boden an solchen Standorten schneller austrocknet.


Rasen betreten vermeiden

Betreten Sie den Rasen im Winter so wenig wie möglich. Bei Nässe, Schnee und starkem Frost überhaupt nicht. Die Graswurzeln leiden unter dem Druck und die Grashalme können abknicken bzw. sich nur mehr schwer aufrichten und vergilben. Befindet sich noch Laub am Rasen, dann rechen Sie es mit dem Laubbesen zusammen und geben Sie es unter die Sträucher oder verteilen Sie es auf die Beete. 


Futterplätze für Vögel.                  
Bis zum ersten Frost oder Schneefall sollten Gärtner ein Futterhäuschen für die Gartenvögel aufstellen. Wichtig ist ein möglichst katzensicherer Standort, den die gefiederten Freunde von überall sehen können. Als Nahrung eignet sich Körnerfutter, das man regelmäßig nachfüllt. Nicht vergessen: Schalen von Sonnenblumenkernen, andere Reste und Vogelkot ebenfalls regelmäßig zu entfernen.



Die Winterfütterung hilft nicht nur den Vögeln, sondern im kommenden Jahr auch ihrem Garten. Schließlich fressen die kleinen Gartenbewohner so einiges an Schädlingen weg. Egal ob Vogelhäuschen, aufgehängte Futterkugeln oder selbst gebaute Konstruktionen: Jetzt ist die richtige Zeit zum Einrichten des Futterplatzes. Die Tiere gewöhnen sich rechtzeitig an die Nahrungsquelle und nutzen sie später bei strengem Frost und geschlossener Schneedecke besonders intensiv. Haben Sie in Ihrem Garten Gehölze stehen, deren Früchte als Futter dienen könnten, verzichten Sie bei diesen bitte noch auf den Rückschnitt, sondern warten damit bis zum Frühjahr.


Rasenpflege auch im Winter

In milden Phasen des Winters, wenn die Rasenfläche schneefrei ist, nutzen Sie die Gelegenheit und rechen Ihren Rasen ab. Faules Laub, herabgefallene Äste usw. halten die Feuchtigkeit und nehmen dem Rasen die Luft – so beugen Sie der Gefahr von Rasenschimmel vor. Halten Sie Ihren Rasen kurz genug, wenn er in warmen Phasen im Januar oder Februar zu stark wächst, lohnt sich das Mähen durchaus.


Baumpflege im WinterWas Obstbäume und Obststräucher angeht, kann der Winterschnitt für den Februar geplant werden. Gerade Apfelbaum, Birnenbaum und Quitte sollten Sie jetzt zurückschneiden und damit den Grundstein für eine reiche Ernte im kommenden Spätsommer und Herbst legen

Hartriegel schneiden

Die einjährigen Triebe des Sibirischen Hartriegels färben sich besonders intensiv rot. Für einen frühen, kräftigen Neuaustrieb sollten Sie die alten Äste schon Ende Januar bodennah entfernen.


Blumenzwiebeln in Töpfen vor Frost schützen

Zwiebeln und Knollen, die man im Herbst in Gefäße getopft hat, sind jetzt großen Temperaturschwankungen ausgesetzt. Damit die Zwiebeln gut durch den Winter kommen, sollten die Töpfe am besten dicht an dicht in eine geschützte Ecke oder an eine Hauswand gestellt werden.

Drohen starke Fröste, empfiehlt es sich, eine Bambusmanschette um die Töpfe zu binden. Die Zwischenräume füttert man mit Laub aus, über die Töpfe wird ein Vlies gelegt. Das soll verhindern, dass die Zwiebeln bei anhaltendem Regen nass werden und zu faulen beginnen. Wenn die Tage wärmer werden, kann das Vlies wieder abgenommen werden.

 


Frische Luft reinlassen!

An sonnigen, frostfreien Tagen erwärmt sich die Luft im Frühbeet Kasten oftmals stark. Wachsen dort Feldsalat oder andere frostharte Pflanzen, sollten Sie den Deckel an solchen Tagen zur Mittagszeit lüften. Ideal sind Frühbeete mit stufenweise verstellbarem Deckel. Das Lüften verhindert Hitzeschäden und härtet die Pflanzen gleichzeitig ab. Folgt gleiche eine ganze Serie an knackig kalten, aber sonnigen Wintertagen, kann man den Frühbeetkasten auch mit Schilfmatten oder Plastikplanen schattieren. Trotzdem bei Temperaturen über dem Gefrierpunkt das regelmäßige Lüften nicht vergessen! Wichtig ist dann auch wieder, regelmäßig zu wässern!
Und wer das Frühbeet als Gemüse-Depot nutzt, der sollte in Sand eingelagertes Wurzelgemüse wie Möhren und Rote Bete regelmäßig auf Faulstellen kontrollieren und fleckige oder faule Exemplare aussortieren.



Erdbeeren abdecken: Sollte sich sehr frostiges Wetter ankündigen, schützen Sie Erdbeerpflanzen mit einem Vlies vor der Kälte.



Natürliche Eisfreihalter

Im Winter gefriert das Wasser an der Teichoberfläche und die Eisschicht liegt wie ein Deckel fest auf. Die Folge: Es kommt weder Sauerstoff in den Teich, noch können schädliche Faulgase entweichen. Mit einem Schilfbündel als Eisfreihalter lässt sich das Problem in einem üblichen Winter leicht lösen. Der Luftaustausch ist gewährleistet und eventuell vorhandene Fische werden in ihrem Ruhebereich nicht gestört. Zudem werden Phosphor und Stickstoff durch die langsame Verrottung der Halme gebunden. Der Gasaustausch lässt sich noch steigern, wenn man die Sumpfgräser im Herbst nicht bis unter die Wasseroberfläche zurückschneidet.



Gießen: Ja oder Nein?

Ob eine Pflanze Wasser braucht oder nicht, hängt von verschiedenen Faktoren ab.
Ist es ein trockener Winter ohne Schnee? Dann sollte man die Pflanzen auf jeden Fall gießen.

Eine Gegenanzeige ist dagegen das Gießen bei Frost - auch nicht mit warmen Wasser!
Machen Sie sich keine Sorgen, dass Pflanzen vertrocknen könnten. Pflanzen fallen in eine Art Winterschlaf und benötigen nur Wasser wenn die Temperaturen sie aus selbigem wecken.

Sollten Sie Probleme mit langen, trockenen Wintern haben, greifen Sie bei Heckenpflanzen besser zu Laubgehölzen die nicht immergrün sind. Diese kommen mit viel weniger Wasser gut über den Winter.

Beim Gießen im Winter gilt das Sprichwort "Weniger ist mehr!".


Schnecken bekämpfen.

 Schnecken ziehen sich in den Boden zurück und überwintern dort. Wenn Sie den Boden aufharken, zieht der Frost stärker in den Boden und die Schnecken sterben ab. Generell sollten Sie immer darauf achten, daß der Gartenboden feinkrümelig ist. Regelmäßiges Aufharken sorgt dann dafür, daß die Nistplätze zerstört werden.