Tigermücke erstmals in Graz nachgewiesen
Die asiatische Tigermücke wurde erstmals in Graz nachgewiesen. Diese invasive Gelsenart ist ursprünglich in tropischen und subtropischen Regionen beheimatet, hat sich jedoch im vergangenen Jahrzehnt zunehmend auch an kühlere Gebiete angepasst.
Das Auftreten in Österreich zeigt: Die Ausbreitung dieser Art schreitet weiter voran – und bringt neue Herausforderungen mit sich.

Welche Gefahren gehen von der Tigermücke aus?
Die Tigermücke kann verschiedene Krankheiten übertragen, darunter
- Zika
- Chikungunya
- Dengue-Fieber
- Dirofilariose (Herzwurmerkrankung bei Hunden)
Wichtig zu wissen:
Die Mücke trägt diese Krankheitserreger nicht von Natur aus in sich. Erst wenn sie zuvor einen infizierten Menschen sticht, kann sie die Erreger aufnehmen und bei einem weiteren Stich auf gesunde Personen übertragen.
Woran erkennt man eine Tigermücke?
Die Tigermücke lässt sich relativ gut von heimischen Gelsen unterscheiden:
- Auffälliges schwarz-weiß gestreiftes Muster
- Besonders gut sichtbare Streifen an den Hinterbeinen
- Tagaktiv – im Gegensatz zur heimischen Hausgelse, die vor allem in der Dämmerung und nachts aktiv ist
Maßnahmen und Informationskampagne
Das städtische Gesundheitsamt hat in Zusammenarbeit mit der AGES bereits ein intensives Monitoring gestartet und erste Maßnahmen gesetzt.
In den kommenden Tagen wird zudem eine Informationskampagne zur Bekämpfung der Tigermücke vorgestellt.
Denn eines ist klar: Eine wirksame Eindämmung ist nur durch die Mithilfe der Bevölkerung möglich.
Weitere Informationen
Detaillierte Informationen zur Tigermücke finden Sie im offiziellen Informationsfolder der AGES.
