Eine Mischkultur sollte gut geplant werden. Gute Nachbarschaften zwischen Pflanzen wirken sich positiv aus, während ungünstige Kombinationen das Wachstum beeinträchtigen können.
Als einfache Faustregel gilt:
Gemüse, das oberirdisch wächst, lässt sich gut mit Pflanzen kombinieren, die ihre Früchte unter der Erde bilden. Dadurch kann der vorhandene Platz besser genutzt werden, da sich die Pflanzen nicht gegenseitig behindern. Das steigert den Ertrag auf gleicher Fläche.
Worauf Sie achten sollten
- Setzen Sie nur Pflanzen nebeneinander, die sich gut vertragen
- Achten Sie auf eine sinnvolle Kombination der Kulturen
- Wechseln Sie jährlich die Fruchtfolge, um den Boden zu schonen und Nährstoffmangel zu vermeiden
Die beigefügte Tabelle soll Ihnen bei der Planung und Zusammenstellung Ihres Beetes helfen.

Hochbeetkrimi:
Im Gemüsebeet der Familie Karotte herrschte seit Wochen Unruhe.
Die Tomaten wirkten schlapp. Die Gurken beschwerten sich ständig über schlechte Nachbarschaft. Und die Bohnen wollten plötzlich mit niemandem mehr reden.
„Das stinkt doch bis zum Komposthaufen!“, murmelte Kommissar Schnittlauch und rückte seine grüne Sonnenbrille zurecht.
Gemeinsam mit seinem Assistenten, Inspektor Knoblauch, begann er zu ermitteln.
Der erste Verdacht fiel schnell auf Kartoffel Kurt.
„Immer wenn der auftaucht, gibt’s Ärger mit den Tomaten“, flüsterte Petersilie nervös.
Doch Kurt beteuerte seine Unschuld:
„Ich hab nur ein bissl Krautfäule eingeschleppt! Das kann doch jedem passieren!“
Währenddessen lag Gurken-Gustav völlig erschöpft zwischen den Zucchini.
„Zu eng! Alles viel zu eng!“, jammerte er.
Kommissar Schnittlauch zog die Augenbraue hoch.
„Aha… Konkurrenz um Wasser und Nährstoffe.“
Die Spur führte weiter zu Zwiebel Erna.
Sie saß seelenruhig zwischen den Karotten und grinste zufrieden.
„Bei mir gibt’s keine Probleme“, sagte sie stolz.
„Wir halten uns gegenseitig die Schädlinge vom Leib.“
Da machte es plötzlich KLICK im Kopf des Kommissars.
„Natürlich! Das ist kein gewöhnlicher Gartenstreit… das ist ein Fall von schlechter Mischkultur!“
Er sprang auf eine Gießkanne und rief:
„Tomaten nicht neben Kartoffeln! Gurken brauchen Abstand! Bohnen und Zwiebeln vertragen sich wie Schnecken und Salz!“
Betretenes Schweigen im Beet.
Nur der Salat nickte langsam.
„Eigentlich logisch.“
Seit diesem Tag wurde das Beet neu organisiert:
-
Karotten mit Zwiebeln
-
Tomaten mit Basilikum
-
Bohnen mit Abstand zu den Zwiebeln
Und plötzlich herrschte wieder Frieden im Garten.
Naja… fast.
Denn irgendwo hinten beim Kompost plante Fenchel Franz bereits den nächsten Nachbarschaftsstreit.

