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                          Gartentipps - August



Das Gartenjahr ist noch lange nicht zu Ende! Auch im August gibt es im Garten noch viel zu tun. Welche Arbeiten Sie nicht versäumen sollten, erfahren Sie in unserer kleinen Zusammenfassung.

Hecken schneiden, Stauden teilen, einpflanzen ... – die wichtigsten Arbeiten im Überblick.



Hortensien:   Sie sind zwar nicht sehr anfällig dafür, aber dennoch können sie befallen werden: wir verraten Ihnen, welche Schädlinge und Krankheiten an Hortensien auftreten können.   Egal, ob Hortensien (Hydrangea) im Garten oder Hortensien im Kübel: bei optimalen Bedingungen sind sie in der Regel sehr unempfindlich gegen Krankheiten und Schädlinge jeglicher Art. Sollte es dennoch vorkommen, dass sie von Krankheiten oder Schädlingen befallen werden, so liegt das meistens daran, dass die Bedingungen für die Pflanze nicht optimal sind. So treten häufig Schädlinge und Krankheiten bei einer falschen Pflege oder einer falschen Standortwahl auf.

Am häufigsten werden Hortensien von Blattläusen, Spinnmilben oder dem Echten Mehltau befallen. Aber auch Wurzel-Nematodeen, Dickmaulrüssler und die Blattfleckenkrankheit können den schönen Pflanzen zu schaffen machen. Mit einem richtig Blick auf Ihre Hortensien werden Sie die Krankheiten aber schnell erkennen und bekämpfen können.



Pflegeschnitt für verblühte Taglilien

Langlebig, pflegeleicht und äußerst robust präsentieren sich Taglilien in unseren Gärten. Hinzu kommen vielgestaltige Blüten, die zwar nur von kurzer Dauer sind, aber täglich neu erscheinen. Ist die Blütezeit vorüber, wird das grasartige Laub allerdings häufig braun und unansehnlich. Vor allem bei frühen Taglilien-Arten und -Sorten lohnt es sich, diese dann auf 10 bis 15 Zentimeter über dem Boden einzukürzen. Anschließend treibt die Basis wieder durch, sodass sich bereits zwei bis drei Wochen nach dem Rückschnitt frische Blätter zeigen. Bei späten, bis weit in den September blühenden Hemerocallis hält eine gute Wasserversorgung das Laub länger grün. Solche Sorten erst im Spätherbst zurückschneiden.



Rhododendron wässern und auf Netzwanzen kontrollieren

Wie alle immergrünen Pflanzen zeigen auch Rhododendren erst sehr spät, dass sie unter Wassermangel leiden. Ein typisches Symptom sind eingerollte Blätter und gelbbraune Brandflecken durch intensive Sonneneinstrahlung. Warten Sie mit dem Gießen nicht zu lange, denn Trockenschäden wirken bei immergrünen Sträuchern besonders störend und wachsen nur langsam wieder heraus. Weisen Ihre Rhododendren Blattsprenkelungen an der Unterseite und dunkle Kot-Tropfen an den Blättern auf, sollten Sie die Pflanze auf einen Netzwanzen-Befall hin prüfen



Die Auberginen sind reif

Auberginen sind ab Juli/August erntereif, wenn sie nicht mehr ganz so hart sind und die Haut auf Druck leicht nachgibt. Dabei sollten die aufgeschnittenen Früchte innen nicht mehr grünlich sein. Sonst enthalten sie nämlich noch zu viel Solanin, das leicht giftig ist. Die Kerne können weiß bis leicht grün gefärbt sein. Bei überreifen Früchten sind sie braun und das Fruchtfleisch ist weich und wattig. Außerdem glänzt die Schale dann nicht mehr.



Zucchini:                                                                                                               Feuchtwarme Witterung im August führt bei Zucchini oft zu starkem Befall der Pflanze mit Mehltau. Um dann noch Früchte zu retten reicht es anfangs aus, die älteren befallenen Blätter zu entfernen. Steigt der Befallsdruck weiter stark an, entfernt man am besten die kranke Pflanze beizeiten ganz, um die Infektion nicht noch weiter in den Garten zu tragen. Auch kleine Zucchini lassen sich dabei noch abernten und verwenden.



Lauchpflege

Damit sich die Schäfte schön glatt und weiß entwickeln, häufle die Lauchstangen immer wieder mit Erde an. Winterporree schützt du damit zusätzlich vor Erfrierungen. Achte darauf, dass keine Erde in die Blattachseln kommt. Ins Gießwasser kannst du ab und zu Brennnesseljauche geben oder du harkst organischen Gemüsedünger ein.

Erntezeit

Im Juli und August wird der Sommerporree geerntet, der Herbstporree von September bis Dezember und der Winterporree von Oktober bis Ende April. Du siehst: Das gesunde Gemüse steht dir fast ganzjährig zur Verfügung.

Am besten ist es, wenn du den frisch geernteten Porree gleich verwendest.  Im Gemüsefach im Kühlschrank kannst du ihn, eingewickelt in Kunststofffolie, bis zu 10 Tage lang lagern.


 

Rostpilz und Sternrußtau an Rosen

Der Rosenrost bildet anfangs gelbliche Punkte auf der Blattoberseite aus, denen gelbe bis orange gefärbte Sporenlager auf der Blattunterseite folgen. Zum Herbst hin bilden sich hier auch dunkle Sporenlager. Deutlich sternförmige, nahezu schwarze Blattflecken, die sich rasch ausbreiten, verbunden mit einer frühen Vergilbung der Blätter und einem vorzeitigen Laubfall sind typische Symptome für den Sternrußtau. Setzen Sie zur Bekämpfung ab Befallsbeginn geeignete Pflanzenschutzmittel ein (zum Beispiel Duaxo Rosen-Pilz-frei, Pilzfrei Ectivo) oder verwenden Sie vorbeugend widerstandsfähige Rosensorten



Brombeeren ernten und einkürzen

Ernten Sie Brombeeren erst einige Tage nachdem sich die Früchte tiefschwarz verfärbt haben. Die Beeren sollten bereits etwas weich sein. Weil jetzt ständig neue Früchte nachreifen, sollten Sie Ihre Sträucher alle drei bis fünf Tage durchpflücken. Brombeeren tragen in der Regel an den im Vorjahr gebildeten Ruten. Anders als traditionelle Sorten bilden neuere Züchtungen wie ‘Choctaw’ oder dornenlose ‘Navaho’ nur Meter lange Ranken und werden fächerförmig am Spalier aufgeleitet. Damit Jungruten im nächsten Jahr viele Früchte ansetzen, müssen sie zurückhaltender geschnitten werden als wuchsstarke alte Sorten. Wie gewohnt kappt man nach Ernteschluss die zweijährigen Ruten knapp über dem Boden und belässt kräftige diesjährige Triebe. Die an diesen Ruten sprießenden Verzweigungen werden in zwei Stufen eingekürzt: Im August schneidet man die Seitentriebe auf sogenannte Zapfen von 20 bis 30 Zentimeter Länge zurück. Der endgültige Rückschnitt auf Blätter oder Knospen erfolgt im kommenden Frühjahr kurz vorm Neuaustrieb.



Letzte Rasenpflege

Mähen Sie weiterhin regelmäßig, allerdings sollten Sie an heißen Tagen die Rotorblätter etwas höher einstellen. Während der Hundstage muss nicht so oft geschnitten werden. Das Schnittgut können Sie auf dem Rasen liegen lassen - es dient als Mulch und verhindert ein zu rasches Verdunsten der Feuchtigkeit.

Es sollte im August mit Phosphathaltigem Dünger düngen, im Sommer dagegen mit Stickstoffhaltigem Dünger. Stickstoff begünstigt den Wuchs vieler neuer Gräser, die anfangs allerdings sehr empfindlich sind und somit nicht über den Winter kommen würden. Phosphate hingegen untersützen das Wurzelwachstum und stärken so das Gras. Es gibt bereits fertige Herbstdünger. Düngen sie nicht zu viel! Für eine optimale, gleichmäßige Verteilung nutzen Sie einen Strauwagen, den man sich übrigens auch im Geräteverleih ausleihen kann.



Erdbeeren:                             Sie sind lecker, saftig und süß – wer im nächsten Jahr leckere Erdbeeren ernten will, muss im August ins Beet. Bis etwa Mitte August werden Erdbeeren gepflanzt. Wichtig dabei ist, dass Sie einen Standort wählen, auf dem mindestens vier Jahre keine Erdbeeren angepflanzt wurden. Für die Wintermonate bekommen die Erdbeerpflanzen dann eine Strohdecke als Schutz.



Hecke schneiden                 Auch typisch für den August ist das Schneiden von Hecken. So vertragen zum Beispiel die Lebensbaumhecke und die verschiedenen Buschhecken den Schnitt im Spätsommer sehr gut. Doch aufgepasst! Radikalschnitte sind verboten, da Hecken häufig der Brutplatz von Vögeln sind                     



Blumenzwiebeln pflanzen. 

Schon jetzt können Sie beginnen, den Garten für das kommende Frühjahr vorzubereiten. Frühlingsblüher wie Tulpen, Narzissen, Krokusse usw. können ab Ende August in die Erde, pflanzen können Sie aber noch bis der Boden komplett gefroren ist.



Apfelwickler

 Jetzt im Spätsommer beginnt die 2. Generation des Apfelwicklers ihr Unwesen zu treiben. Deswegen jetzt Pheromonfallen in den Apfelbäumen aufhängen um den Befall zu mindern.



Pelargonienrost.  Pelargonienrost erkennt man an hellen Flecken an den Blättern der Pelargonien. Drehen Sie die Blätter um, so entdecken Sie nach einiger Zeit kreisförmige, braune Sporenlager, die aufbrechen und den Pilz durch Regen und Wind verbreiten. Befallene fleckige Blätter umgehend entfernen und in der Restmülltonne entsorgen.


Mulchauflage erneuern.   Flachwurzelnde Gehölze wie Rhododendron, Azalee, auch Brom- und Himbeeren benötigen jetzt eine Auffrischung ihrer Mulchauflage. Bei Rhododendron, Azalee und Heidelbeere Heideropa Torf nehmen, bei den Obstgehölzen Laub oder Kompost. Durch die Auflage bleibt die Feuchtigkeit länger im Boden, so daß die Pflanzen nicht so schnell austrocknen.




Kübelpflanzen.           Kübel- und Balkonpflanzen regelmäßig bis zu 2x täglich gießen, bei den hohen Temperaturen verdunstet Wasser sehr schnell und die Pflanzen haben einen hohen Wasserbedarf. Ampelpflanzen am besten in einen Eimer Wasser stellen und mehrere Minuten ziehen lassen. Wenn möglich mit Regenwasser oder handwarmem Leitungswasser gießen, eiskaltes Wasser ist ein Schock für die Pflanzen.
Ampeln, Kübel und Kästen mit Wasserspeicher nehmen Ihnen viel Arbeit ab und Sie haben den Wasserstand immer genau im Auge. Weiterhin die Blüten ausknipsen. Bei Pflanzen, die frostfrei überwintert werden, das Düngen langsam einstellen, damit die Pflanzen abschließen können.